News Dezember 2011:
Seit ca. 3 Jahren verfolgt Tim Sund nun schon sein neues Projekt, die Band
„THE MIGHTIEST EVER”, mit der er in diesem Herbst in Koproduktion mit Radio
Kultur/rbb das Debütalbum eingespielt hat.
TME spielt nahezu monatlich in der Kunstfabrik Schlot in Berlin.
The Mightiest Ever wurde 2009 vom Pianisten und Keyboarder Tim Sund
gegründet, um seinen groß angelegten „epischen” Kompositionen Leben
einzuhauchen. Ähnlich der epischen Dichtung werden Geschichten erzählt, die
ohne Worte auskommen, aber dennoch beim Zuhörer Bilder von Landschaften,
Reisen und Abenteuern in ferne Länder und deren Helden entstehen lassen.
Sunds Kompositionen muten an wie ergreifende Filme und entführen den Zuhörer
in die Grenzbereiche der eigenen Imagination.
Epic Jazz führt konsequent weiter, was mit dem Progressive Rock der 70er
Jahre begann und von Jazzmusikern wie Chick Corea, Pat Metheny und Billy
Childs in den 70er und 80er Jahren aufgegriffen und weiter entwickelt wurde.
Bei Sunds „mächtigen” Mitstreitern handelt es sich um vier großartige
Musiker, die zwar in dieser Konstellation noch nie zusammen gespielt hatten,
mit denen Sund aber schon lange musikalische Freundschaften verbindet: Lars
Gühlcke am Kontrabass, Christian Kappe an Trompete und Flügelhorn, Valentin
Gregor an Violine, Bratsche und Gesang und Kai Schönburg am Schlagzeug. Die
Instrumentierung mit einem Blechbläser und einem Streicher bieten für Sunds
orchestralen Ansatz beim Schreiben für kleinere Besetzungen viele
Möglichkeiten und stellt ein gesundes Gegengewicht zu den elektrischen
Keyboards dar. Als Resultat enststeht ein rundes, ausgeglichenes und
natürliches Klangbild, dass charakteristisch für den Sound von Tim Sund and
The Mightiest Ever ist. Nicht nur die Titel seiner Kompositionen sind oft
lang und von großer Assoziationskraft, wie z.B. And The Rest Of Our Lives
We'll Be Free oder The Dark Days Were Behind Us. Nein, auch Sunds Musik
selbst erzählt Geschichten, entführt den Zuhörer, nimmt ihn mit auf lange
Reisen voller Überraschungen, und die Kompositionen verschmelzen geradezu
nahtlos mit den Improvisationen der fünf Protagonisten.
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